Informační stránky Misijní skupiny Pražské provincie Kongregace Nejsvětějšího Vykupitele (redemptoristů)


Die einstellung n.11 PDF Tisk Email

Die Bedeutung des Hl. Klemens M. Hofbauer


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„Homo sum, humani nil a me alienum puto“
„Ich bin ein Mensch, also ist mir nichts

Menschliches fremd“ Die Hauptberufung von Klemens sollte die Erweiterung der Missionskongregation der Redemptoristen über Italien hinaus in Europa sein. Dies gelang aber erst kurz nach seinem Tod (15. März 1820). Am 19. April 1820 erlaubte dank ihm Kaiser Franz I. offiziell den Aufenthalt der Redemptoristen in Österreich und die Kongregation verbreitete sich in der ganzen Welt. Die Redemptoristen erhielten die Kirche Maria Stiegen und das anliegende Gebäude in Wien-Innere Stadt. Das Stift der Jungfrau Maria am Gestade wurde somit zum Mutterhaus der Redemptoristen. Die Anzahl der Redemptoristen wuchs immer mehr, so dass sie im Jahre 1832 auch in Nordamerika ihre Tätigkeit aufnehmen konnten. Ihre Haupttätigkeit war vor allem die Ausübung der Volkmission unter den einfachen Leuten.

Die Persönlichkeit und die Art und Weise der Arbeit des Hl. Klemens sind für seine Nachfolger bis heute eine Aufforderung und Inspiration. Sein Zugang zu den Menschen war besonders außergewöhnlich. Er kannte sich im Herzen eines Menschen aus und hatte Verständnis für Leute verschiedener Altersstufen und gesellschaftlicher Stellung. Er war berühmt als hervorragender spiritueller Führer, Beichtvater und Lebensberater. Zu seinen „Klienten“ gehörten Adlige, Beamte, Künstler, Bischöfe, Priester, Professoren, Arme und Reiche. Er selbst pflegte im Scherz zu sagen: „Bei mir haben nicht nur der Papst und der Kaiser gebeichtet.“

Hofbauer nahm jeden ernst. Er selbst wusste gut, was Armut und Not, Machtgier und Hochmut ist. Er wird zu Recht „der Volksheilige“ genannt. Dank seinem einzigartigen Zugang zu Menschen gewann er viele Mitarbeiter, mit deren Hilfe er Einfluss auf das kulturelle, kirchliche und teilweise auch das politische Geschehen in Wien, bzw. in der ganzen österreichischen Monarchie, ausüben konnte.

Im Jahre 1888 wurde K. M. Hofbauer durch Papst Leo XIII. beatifiziert, und am 20. Mai 1909 hat ihn der Papst Pius X. heilig gesprochen. Fünf Jahre später, kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs, erklärte Pius X. den Hl. Klemens zum Stadtpatron von Wien und Warschau (1914). Aus Anlaß der Heiligsprechung des Hl. Klemens M. Hofbauer sind Gedenkstätten, Kirchen, Kapellen und Ordenshäuser erbaut worden, die seinen Namen tragen. Bis heute wird er von den Gläubigen als Mann des Glaubens verehrt, der die Kirche aus der Krise der Aufklärungszeit zurück zur Volksandacht gebracht hat.

Neben dem Hl. Alfons Maria von Liguori wird unser Landsmann aus Tasswitz bei Znaim als „zweiter Gründer“ der Redemptoristenkongregation bezeichnet.

Virtuelle Besichtigungsmöglichkeit des Lehrpfades, der Ausstellung und der Statue über www.lidovemisie.cz. Weitere Informationen und Rückfragen über Tato emailová adresa je chráněna před spamboty, abyste ji viděli, povolte JavaScript . „Gott lenkt alles!“ Dein Begleiter Klemens. Fahre wohl und keine Angst.

 

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